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25.01.2019
Pressemitteilungen

Bauwirtschaft in Hessen und Thüringen fordert verlässliche politische Rahmenbedingungen

200 Gäste bei gemeinsamer Jahresauftaktveranstaltung empfangen

Bei ihrer gemeinsamen Jahresauftaktveranstaltung haben der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., der Bauindustrieverband Hessen-Thüringen e.V., der Verband beratender Ingenieure sowie der Bund Deutscher Baumeister Architekten und Ingenieure (BDB) Hessen Frankfurt e.V. am Donnerstag mehr als 200 Gäste in Frankfurt begrüßt. Stefan Roth, Präsident des Bauindustrieverbandes Hessen-Thüringen e. V., und Ottmar W. Schütz, Vize-Präsident des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., unterstrichen die Bedeutung der Bauwirtschaft, verwiesen aber gleichzeitig auf die zahlreichen Herausforderungen, die auf die Branche zukommen. Einen konkreten Ausblick auf die anstehenden Themenfelder gab Thomas Reimann, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit im BDB-Hessen Frankfurt e. V. Festredner Tarek Al-Wazir, hessischer Wirtschaftsminister, sprach über die Notwendigkeit des Bauens in der Mitte der Gesellschaft.

Der Vize-Präsident des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V., Ottmar W. Schütz, unterstrich in seiner Begrüßung: „Hessen ist ein wirtschaftlich starkes Land. Das soll auch so bleiben. An wichtigen Stellen im Land aber sind Verbesserungen notwendig: Vor allem beim Wohnungsbau, aber auch in der Verkehrspolitik. In beiden Bereichen geschah in den vergangenen fünf Jahren nicht genug.“ In Richtung der Politik machte Schütz deutlich: „Enttäuschend ist aus unserer Sicht die Absage an die Senkung der Grunderwerbssteuer in Ihrem Koalitionsvertrag. Menschen, die Wohneigentum erwerben, entlasten den Mietmarkt und sorgen gleichzeitig für ihre Rente vor. Anstatt komplizierte und teure Förderprogramme aufzulegen, wäre dies eine recht einfache Möglichkeit zur Kostensenkung beim Kauf einer Wohnimmobilie.“

„Wir müssen uns mit Themen wie Kapazitätsengpässen, Digitalisierung, Fachkräftemangel, Planungsbeschleunigung, gesetzlichen Vorgaben oder auch den international angespannten Handelsbeziehungen auseinandersetzen“, sagte Stefan Roth, Präsident des Bauindustrieverbandes Hessen-Thüringen e.V., eingangs. Dafür benötige die Baubranche aber verlässliche Rahmenbedingungen aus der Politik, um weiterhin leistungsfähig zu bleiben. „Das stetige Wachstum der Branche beweist, dass wir leistungsfähig sind und damit als wichtiger Baustein der Konjunktur für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand sorgen“, stellte er die Relevanz der Branche heraus.

Wirtschaftsminister Al-Wazir kündigte an, dass die neue Landesregierung einen noch stärkeren Akzent auf den Wohnungsbau legen werde: „Wir haben das Ziel, dass alle Menschen in Hessen eine gute Wohnung zu einem bezahlbaren Preis finden können. Das heißt, wir wollen den starken Anstieg der Mieten bremsen. Dazu sind viele Akteure notwendig. Die Landesregierung wird ihren Teil mit dem umfassendsten Maßnahmenpaket beitragen, das es in Hessen je gegeben hat. Auch künftig soll kein Förderantrag für sozialen Wohnungsbau aus finanziellen Gründen abgelehnt werden. Deshalb werden wir die Mittel nochmals erhöhen. Auch den Straßenbauetat werden wir weiter steigern. Für die Umsetzung brauchen wir eine starke Bauwirtschaft.“

Das konnte Thomas Reimann,  Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit im BDB-Hessen Frankfurt e. V., dem hessischen Wirtschaftsminister direkt zusichern: „Ich bin mir sicher, dass wir in der deutschen Bauwirtschaft verlässliche Partner sind, die mit Zuversicht die Aufgaben der nächsten Jahre angehen und einen wichtigen Beitrag leisten werden. Lassen Sie uns gemeinsam die Rahmenbedingungen dafür schaffen, um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam zu meistern.“

Ihre Ansprechpartnerin:

Lena Brucato

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 069 / 9 58 09-222
E-Mail: brucato@bgvht.de

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