
Auf unserer Mitgliederversammlung in Weilburg haben wir unseren Mitgliedern unseren Jahresbericht wieder unseren Jahresbericht vorgelegt. Darin informieren wir über unsere Tätigkeiten im vergangenen Jahr.
Im vergangenen Jahr konnten wir die konstruktive Zusammenarbeit mit der Hessischen Landesregierung erfolgreich fortsetzen und unsere Position als verlässlichen Ansprechpartner weiter stärken. Doch obwohl sich unsere Arbeit überwiegend auf Hessen konzentriert, ist die Auftragslage und Stimmung in der Branche maßgeblich beeinflusst durch die Entwicklungen in Berlin.
Ein Jahr nach Amtsantritt der Bundesregierung zeigt sich ein gemischtes Bild. Die anhaltende wirtschaftliche Schwäche, verstärkt durch geopolitische Unsicherheiten, dämpft weiterhin die Baukonjunktur. Maßgebliche Impulse für Wachstum bleiben aus. Zwar ermöglicht der Bauturbo beschleunigte Planungs- und Genehmigungsverfahren für Nachverdichtung, Aufstockung und Umnutzung in den Kommunen. Seine Wirkung hängt jedoch maßgeblich von einer konsequenten Umsetzung ab, aber strukturelle Kostensenkungen sind hiervon kurzfristig nicht zu erwarten. Insgesamt reichen die auf Bundesebene ergriffenen Maßnahmen zur Baupolitik nicht aus, um die verpassten Reformen der letzten Jahrzehnte auszugleichen.
Insgesamt zeigt sich: Während auf Bundesebene weiterhin strukturelle Unsicherheiten bestehen, verfolgt Hessen erste Ansätze für eine praxisnahe Weiterentwicklung der Bau- und Infrastrukturpolitik. Als Verband begleiten wir diesen Prozess weiterhin aktiv und bringen unsere Expertise gezielt in die politischen und fachlichen Diskussionen ein.
Die folgenden Seiten unseres Berichts zeigen Ihnen eine Auswahl unserer Arbeit im letzten Jahr: Wir blicken auf ein aktives Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen, intensiven Begegnungen und einer neuen Kooperation zurück, über die wir Ihnen gerne berichten.
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