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14.03.2019
Pressemitteilungen

Entsorgung von Erdaushub oft problematisch

Die Bauwirtschaft boomt. Wo gegraben wird, entstehen einerseits Gebäude und muss andererseits entsprechend viel Abfall wie Erdaushub entsorgt werden – und das nach den Vorschriften des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. Das hat die Baubranche vor große Herausforderungen gestellt. Deswegen organisierte das Regierungspräsidium Gießen nun einen Erfahrungsaustausch zwischen Behörde und interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Ziel war es, bei offenen Fragen gemeinsam Lösungen zu finden, wie Bauschutt und Erdaushub verwertet und beseitigt werden kann. Zu dem Runden Tisch hatten sich rund 50 Bauunternehmer, Planungsbüros, Sachverständige, Auftraggeber, Kommunen, Deponiebetreiber und Tagebauunternehmen angemeldet.

Karin Ohm-Winter, zuständige Abteilungsleiterin im Regierungspräsidium, führte die Anwesenden durch das Programm. Aus Sicht der Zuhörer wurde vor allem der Wunsch nach mehr Bereitstellungsflächen für Kleinmengen an Erdaushub und Bauschutt geäußert. „Einfachere Genehmigungsregelungen für Zwischenlager sowie eine Verankerung von Einsatzvorrang für Recyclingmaterial waren ebenfalls Vorschläge aus dem Plenum“, sagt Karin Ohm-Winter.

Sie signalisiert, dass dies nicht der letzte Erfahrungsaustausch sein werde: „Wir sind mit dem Echo der Gäste sehr zufrieden und möchten als Behörde, auch in Zukunft die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen“, sagt die Abteilungsleiterin. Bereits im Dezember informierte das Regierungspräsidium Gießen in Kooperation mit dem Verband Baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. zu diesem Thema. Fast 350 Interessierte vorwiegend aus der Baubranche fanden sich damals im Busecker Kulturzentrum ein, um sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren.

Kontakt für Pressevertreter

Pressesprecher: Herr Oliver Keßler
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Region Mittelhessen
Telefon: 0641-303 2005
Fax: 0641-303 2008
E-Mail: pressestelle@rpgi.hessen.de

Landgraf-Philipp-Platz 1-7
35390 Gießen

Ihre Ansprechpartnerin:

Lena Brucato

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: 069 / 9 58 09-222
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