
Baugewerbe fordert zügige Umsetzung
Frankfurt, 12. November 2025. Der Verband baugewerblicher Unternehmer Hessen e. V. (VbU) wertet die von der Landesregierung als Hessenplan vorgestellte Investitionsoffensive als wichtiges Signal an die Bauwirtschaft und fordert eine schnelle Umsetzung. Mit insgesamt zehn Milliarden Euro sollen in den kommenden zwölf Jahren wichtige Projekte in Verkehr, Gesundheit, Wohnungsbau und Digitalisierung umgesetzt werden.
Thomas Reimann, Präsident des Verbands betont: „Die Bauwirtschaft ist bereit, die Projekte umzusetzen. Nach Jahren der Zurückhaltung ist es nun an der Zeit, zu zeigen, dass sich eine Investition in die Zukunft lohnt. Die Planungssicherheit, die lange gefehlt hat, kann so wieder einkehren.“
Der Hessenplan sieht Projekte in den Bereichen Verkehrs- und Gesundheitsinfrastruktur, Wohnungsbau und Digitalisierung vor. Von den zehn Milliarden Euro stammen 7,4 Milliarden aus dem vom Bund bereitgestellten Sondervermögen „Infrastruktur und Klimaneutralität“. Davon sollen 4,7 Milliarden direkt an die Kommunen fließen. Die Landesregierung stellt 730 Millionen Euro für Mobilität, Städtebau und Wohnungsbau bereit.
Reimann hebt hervor, welche Wirkung die Investitionen vor Ort entfalten: „Investitionen in die kommunale Infrastruktur wirken doppelt. Sie sichern die Lebensqualität und stabilisieren gleichzeitig die Wirtschaftskraft vor Ort, wenn lokale Unternehmen in die Aufträge eingebunden sind.“
Ebenso positiv bewertet er in diesem Zusammenhang die Bauland-Offensive 2.0 mit der das Land Hessen Kommunen bei der Bereitstellung und Entwicklung von Flächen unterstützt: „Beide Offensiven können eine Menge Schlagkraft entfalten, denn sie widmen sich den konkreten Problemfeldern, die wir in den letzten Jahren benannt haben.“
Wichtig sei es laut Thomas Reimann nun, den Ankündigungen Taten folgen zu lassen. Dazu brauche es mehr Tempo bei Genehmigungen, einen weiteren Abbau von bürokratischen Hürden und den Mut, den neuen finanziellen Spielraum tatsächlich zu nutzen.
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